Von Schmirn nach Navis. Eine Überschreitung.

Ich liebe es, von einem Tal in ein anderes zu wandern. Eine erste diesbezügliche Erfahrung habe ich in Tirol mit einem Spaziergang vom Valsertal ins Schmirntal gemacht. Und jetzt geht’s weiter: von Schmirn über die Kluppenalm nach Navis auf dem Wipptaler Höhenweg.

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Südtirol vom Feinsten

Die renommierte Reisebloggerin Lea Hajner präsentiert ihre neuesten Empfehlungen für ‚Abstecher‘, ‚Ausflüge‘ und ‚Mini-Urlaube‘ in den schönsten Gebieten Südtirols. „52 kleine und große Eskapaden in Südtirol“ nennt sich dieser moderne Reiseführer, der eigentlich in keiner Reisebibliothek von Bergfreunden fehlen sollte.

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‚Glatzl Gold‘ im Olymp der Whiskeys

Riesenerfolg für den Haiminger BIO-Whiskey „Glatzl Gold“ bei der ‚International Whisky Competition‘ in den USA. Mit sensationellen 85,33 von 100 Punkten schaffte der BIO-Whiskey den Sprung in den Whiskey-Olymp. Dieser grandiose Erfolg ist ein Beleg dafür, wie aus einem einstigen ‚Abfallprodukt‘ ‚Gold‘ gemacht werden kann.

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Das schönste Erlebnisdorf Tirols: Die Knappenwelt Gurgltal

Es ist mit Sicherheit das originalste und schönste ‚Erlebnisdorf‘ in Tirol: Die Knappenwelt Gurgltal in Tarrenz bei Imst. Ein Erlebnisdorf wie gemacht fürTages-Ausflüge. Für Familien mit kleinen Kindern ist es hier ein wahres Paradies. Und ab dem heurigen Sommer werden auch zweitägige Seminare mit Übernachtung im Knappenhaus angeboten, die es so in Österreich kein zweites Mal gibt.

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‚Kommen Sie zu uns, wir haben nichts.‘

Geldmangel war es, der die touristische Verbauung Osttirols immer behindert hatte. Und weil sie ’nichts haben‘ ist Osttirol für mich ein Land mit viel Zukunft im Qualitätstourismus. Als Beleg dafür stelle ich hier einige jener Landschaften und Sehenswürdigkeiten vor, die Osttirol einzigartig machen.

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Vollerwerbs-Bergbauer und Käsekünstler: Die zweite Karriere des Martin Grüner

Diese Geschichte hat in Tirol absoluten Seltenheitswert. Ein junger Mann und HTL-Absolvent in einem ziemlich mondänen Wintersportort beschließt, den monetären Verlockungen des Tourismus zu entsagen. Er wird Vollerwerbs-Bergbauer und verzichtet auf ein gutes Einkommen als Skilehrer und Skiführer. Sein Beweggrund: er will die Arbeit von Generationen seiner Vorfahren fortsetzen. Die hatten das Talende des Ötztales  jahrhundertelang urbar gemacht und dabei jene Landschaft geschaffen, ohne die der moderne Tourismus schlicht unmöglich wäre. 

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Teil II: Über das Tellajoch in den Rücken der Feinde

Seit mehreren Monaten zeichnet sich eine finale kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Truppen Kaiser Maximilians und den Drei Bünden ab, die mit den Eidgenossen eine Allianz eingegangen sind. Nach mehreren gleichermaßen blutigen wie fatalen Niederlagen versucht Habsburg, die Entscheidung zu erzwingen. Die Vorgeschichte dazu findet ihr unter diesem LINK.

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Die blutigen Vorboten der Calvenschlacht

Die Calvenschlacht war die brutalste kriegerische Auseinandersetzung die jemals auf Tiroler Boden stattgefunden hat. Wie konnte es zu dieser gigantischen Vernichtung von Menschenleben kommen? Im ersten Teil meiner kleinen Serie will ich den Auftakt zur Katastrophe darstellen die Tod und Verderben über den Vinschgau bingen sollte.

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Die Leidenschaft des Florian Senftlechner

Ein junger Quereinsteiger in die Landwirtschaft ist ‚Ziegenkäser aus Leidenschaft‘. Er verwandelt BIO-Ziegenheumilch in köstliche Spezialitäten. Die Gourmetkarte des Außerfern ist um eine echte Attraktion reicher.

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Wildkräuter für Gaumen und Seele

Kräuter, Rezepte und die damit verbundenen Feste im Jahreskreislauf. Ein neues Buch von Doris Weirather nimmt Naturliebhaber_innen mit auf eine spannende Reise durch das Reich der Wildkräuter.


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Ein Plädoyer für die biologische Landwirtschaft

Alexander Agethle ist ein Vordenker der ökologischen Landwirtschaft. Selbst BIO-Bauer in Schleis im Oberen Vinschgau weiß er, wovon er spricht. Ganz im Gegensatz zu Politiker_innen, die oft brandgefährliche Ansichten vertreten. Wie zum Beispiel der Südtiroler Landesrat Arnold Schuler. Alexander hat mir erlaubt, seinen Text zu verwenden. Ich habe ihn bereits zweimal porträtiert.

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Zwischen Vogelscheuche und Hakenkreuz

Ein soeben erschienenes Buch schildert die Zeit zwischen 1938 und 1945 in einem kleinen Tiroler Dorf aus der Sicht von damals jungen Buben, die im Schnelldurchgang zu Männern werden mussten.

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Urlaub einmal anders: Zwei Tage mit Bergbauern arbeiten

Es ist ein Urlaub, wie er kein zweites Mal angeboten wird: Inmitten majestätisch aufragender Berge etwas zu tun, was dem Urlaub tiefen Sinn und ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit verleiht.

Eine Frage hat in Zeiten von Corona einige Bedeutung: Wo können wir im kommenden Sommer einen erfüllenden und gleichzeitig kostengünstigen Urlaub verbringen? Die Auszeit soll uns ja wieder zurück ‚in die ‚Vor-Corona-Spur‘ bringen. Soll Erholung in würziger Luft garantieren und auch jenes romantische Gefühl aktivieren, bei dem Glückshormone tätig werden. Genau das bietet das einzigartige Nordtiroler Wipptal.

Obernberg, Bergeralm Lichtsee Weg Tribulaun Rohrsee
Der Rohrsee mit Bergmähdern in Obernberg. Im Hintergrund die monentalen Tribulaun-Berge.
Bergwiesenblumen
Blumenwiesen gibt es nur noch dort zu sehen, wo sie von Bauern gepflegt werden. Sie sind Ausdruck intakter Natur.

Zwei Traumtäler – eine Idylle

Das Obernberg und das Gschnitztal gehören mit Sicherheit zu den schönsten Seitentäler Tirols. Von internationalen Medien wie dem GEO-Magazin werden sie zurecht als Traumtäler bezeichnet. Das Gschnitztal ist sogar eines der österreichischen Bergsteigerdörfer. Beide sind wunderschön, und geradezu ideal dafür, Menschen binnen kürzester Zeit aus dem Alltagstrott zu reißen.

Beide Täler verfügen über ein wahrhaftiges ‚Sehnsuchtspotential‘. Märchenwiesen, lichte Lärchenwälder und saftiggrüne Almen liegen wie hingestreut inmitten spektakulär aufragender Berge. Das Obernberger Tal beherbergt zudem ein smaragdgrün funkelndes Juwel: den Obernberger See. Dazu kommen noch unzählige kleine Bergseen inmitten einer grandiosen Landschaft. 

Obernberger See
Der Obernberger See. Bild: TVB Wipptal, Helena-Beermeister
St.Nikolauskirche Obernberg
Die St.Nikolauskirche in Obernberg vor den mächtigen Bergen des Tribulaun.

Die Idylle kriegt Risse. Verwilderung bedroht das Paradies

‚Verwilderung‘ nennt sich das Damoklesschwert, das drohend über diesen Traumlandschaften hängt. Einige Almen und Märchenlandschaften scheinen ein sichtbares ‚Ablaufdatum‘ zu haben. Der einstige Stolz der Bergbauern, die hoch gelegenen Blumenwiesen, waren jahrhundertelang ob ihres duftenden Bergheus geschätzt worden. Die Bauern betrachten dieses Heu noch heute als eine Art ‚Medizin‘ für jene Tiere, die im Winter krank werden. Und genau diese ‚Bergmähder‘ müssen von den Bauern mehr und mehr aufgegeben werden. Zu arbeits- und kostenintensiv ist die Erhaltung. Viele dieser Mähder werden darüber hinaus nur unzureichend von Wegen erschlossen. Die Konsequenz der Natur: An deren Stelle tritt innerhalb weniger Jahre meist undurchdringliches Strauchwerk. 

Heupille auf Bergmahd in Obernberg
Ein blühendes Bergmahd im Obernbergtal.

Alm und Bergmahd: ein uraltes kulturelles Erbe

Die Folgen sind teils verheerend: immer mehr botanisch einzigartige Wiesen mit ihren unzähligen Pflanzenfamilien, Schmetterlingen, Insekten und seltenen Blumen – teils auf der roten Liste der bedrohten Arten stehend – verschwinden völlig. Die mühsame Arbeit von Generationen von Bergbauern scheint umsonst gewesen zu sein. Und alle schauen zu. Alle?

Nicht die ‚Schule der Alm’. Seit fünf Jahren setzt sich dieser dem Gemeinwohl verpflichtete Tiroler Verein aktiv für die Erhaltung der bereits historischen bäuerlichen Kulturleistungen ein. Und sucht deshalb Freiwillige, die mit anpacken.

Exclusiv in Tirol: Wo Arbeit zur Erholung wird

Das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden zeichnet die Arbeit der Schule der Alm in den vergangenen fünf Jahren aus. In Kooperation mit der Schutzgebietsbetreuung ‚Stubaier Alpen‘, dem Tourismusverband Wipptal und Bergbauern in beiden Tälern ist ein Urlaubsangebot entstanden, das in Tirol seinesgleichen sucht. 

Gschnitztal
Idyllisch und schön: das Gschnitztal. Bild: wipptal.at
Eine Postkartenidylle: die wohl schönste Wallfahrtskirche Tirols hoch über dem Gschnitztal.

Das einmalige Angebot: Wer sich an zwei Tagen seines Urlaubs als ‚Bergbauer auf Zeit‘  betätigt kommt in den Genuss einer unvergesslichen Erfahrung.

Die Schule der Alm weiß es aus Erfahrung: Handwerkliche Arbeit unter freiem Himmel – wie es Bergbauern tagaus tagein praktizieren – ist vor allem für urbane Menschen sinnstiftend. Wenn man kann die Tagesarbeit am Abend auch mit eigenen Augen sehen kann macht das zufrieden und auch ein bißchen stolz. 

Quasi nebenher entsteht das wohlige Gefühl, in einer Gruppe mit Gleichgesinnten an etwas Großem zu arbeiten. Nämlich der Erhaltung der unersetzlichen bergbäuerlichen Kulturleistung namens Alm und Bergmahd.

Steineralm Obernberger Tal
Weitab der Touristenströme: ein kleiner See ob der Steineralm im Obernberger Tal. Bild: wipptal.at

Die Pflege der kleinen Paradiese gewährt auch tiefe Einblicke in die Lebenswelt der hart arbeitenden Bergbauern. Neben den persönlichen Kontakten mit diesen hart arbeitenden Menschen ist es die Landschaft, die Luft, die körperliche Arbeit, von der die Freiwilligen schwärmen. Aber das ist noch nicht alles.

Experten betreuen die arbeitenden Urlauber

Die Betreuung der Arbeitsgruppen ist wahrhaft exklusiv. Die Betreuer_innen sind nämlich ausgebildete Schutzgebiets-Expert_innen, Biolog_innen und Botaniker_innen. Sie beantworten alle Fragen zu Fauna und Flora. Hier kriegt man Informationen, die selbst Google nicht bietet. Ob zu Insekten, Pflanzen, Blüten oder Schmetterlingen. Oder zur Funktion von blühenden Bergwiesen im Zusammenhang mit Wasserspeicherung und Lawinenschutz.

Freiwilligenprojekt im Gschnitztal
Teilnehmer_innen am Freiwilligenprojekt 2020 im Gschnitztal werden von Experten begleitet. Bild: J. Hammer, wipptal.at

Eine Almexkursion als ‚Bonus‘ für die Mitarbeit

Dass während der zwei Tage eine köstliche Jause am Bergmahd aus Produkten des Tales gereicht wird, ist selbstverständlich. Für die Freiwilligen, die uns zwei Tage ihres Urlaubs ’schenken‘, haben wir einen attraktiven ‚Bonus‘ geplant. Nämlich eine eintägige Exkursion zu Helgas Alm ins Valsertal unter der Leitung von ausgewiesenen Fachleuten. Es ist ein Eintauchen in echtes, unverfälschtes Almleben, das uns Helga Hager für einen Tag lang ermöglicht. 

Helgas Alm im Inneren Valsertal: Exkursionsziel des Freiwilligenprojektes der Schule der Alm

Was sind die konkreten Arbeiten?

1. ‚Schwenden‘.

Die größte Bedrohung der Bergwiesen und Almen in beiden Tälern sind einwachsende Fichten, Latschenkiefern und Grünerlen. ‚Schwenden‘ wird jene Tätigkeit genannt, die 2021 auf Almflächen und Bergwiesen im Gschnitz- und Obernbergtal ausgeführt werden um die Weideflächen von einwachsenden Sträuchern zu befreien.

2. Lärchenwälder aufräumen

Ein unverkennbares Symbol beider Täler sind ausgedehnte Lärchenwälder. Lärchen haben eine Eigenschaft, die Bergbauern immer schon geschätzt haben: Sie lassen soviel Sonnenlicht bis zum Boden durch, dass Pflanzen unter den Baumkronen gedeihen können. Deshalb ist hier – im Gegensatz zu reinen Fichtenwäldern – Weidewirtschaft möglich. Hier gilt aber: Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Im Herbst kleiden sich die Lärchen in Gold.
Lärchenwald aufräumen kann sehr viel Spaß machen. Bild: Klaus Auffinger

Viele Lärchenäste brechen im Winter unter der Schneelast ab und fallen zu Boden. Nun muss man noch wissen, dass Kühe kein Gras fressen, das mit Holzstücken durchsetzt ist. Die logische Konsequenz hat hierzulande einen Namen: ‚ramen‘, also‚aufräumen‘ oder ‚zusammenräumen’. Und das erfolgt im Spätfrühling, wenn der Schnee weg und das Gras noch jung ist.

Bergfrühling oder Altweibersommer?

Jetzt bleibt nur noch eine Überlegung offen: Soll der sinnstiftende Urlaub im Frühling oder im Spätsommer stattfinden. Heuer werden insgesamt vier Kurse angeboten: zwei im Bergfrühling und zwei im ‚Altweibersommer‘: 

Gschnitztal 1: Mo, 14.06. – Di, 15.06.2021 (Aufenthalt: 13.06. – 18.06.2021)

Obernberg 1: Mo, 21.06. – Di, 22.06.2021 (Aufenthalt: 20.06. – 25.06.2021)

Gschnitztal 2: Mo, 16.08. – Di, 17.08.2021 (Aufenthalt: 15.08. – 20.08.2021)

Obernberg 2: Mo, 30.08. – Di, 31.08.2021 (Aufenthalt: 29.08. – 03.09.2021) 

Beim Termin 30.08. – Di, 31.08.2021 ist die Übernachtung vom Montag auf Dienstag auf der Alm im Heu vorgesehen – bitte Schlafsack mitnehmen! Für alpine Feinspitze quasi.

Wichtig für Einheimische: Die Termine können mit oder ohne Übernachtung gebucht werden.

Hier könnt ihr buchen und euch anmelden

Der Tourismusverband Wipptal hat es übernommen, die Buchungen entgegenzunehmen. HIER geht’s zur Website.

Weniger ist Mehr. Der Hof Englhorn in Schleis bei Mals im Vinschgau.

Es ist eine einzigartige Geschichte. Ein Bergbauer aus dem Oberen Vinschgau hat in wenigen Jahren das geschafft, was als Blaupause für eine künftige Berglandwirtschaft verwendet werden kann. Er arbeitet gleichermaßen erfolgreich wie fundamental ökologisch. Alexander Agethle aus Schleis bei Mals setzt dem neoliberalen Wahnsinn industrieller Massenproduktion lediglich ein schlichtes „Weniger ist Mehr“ entgegen. Und hat großen Erfolg damit.

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‚Schnappschüsse der Befreiung‘

75 Jahre nach Kriegsende sorgt der Historiker Peter Pirker in der Tyrolia – Dokumentation ‚Schnappschüsse der Befreiung‘ für eine weitere Aufarbeitung der jüngsten Geschichte unseres Landes.

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Geschenke ‚Made in Tyrol‘

„Schenken heißt, einem anderen etwas zu geben was man selbst behalten möchte.“ S. Lagerlöf

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Die wundersame Errettung der ‚Fisser Imperialgerste‘

Es gibt wenige Menschen die von sich behaupten können, eine vom Aussterben bedrohte lokale Pflanzenart ‚gerettet‘ zu haben. Christian Sturm, Bio-Bauer aus Untertösens im Oberinntal hat genau das geschafft.

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Und an den Festtagen: BIO-Käse aus Tirol

Dieser Blog hat ein ausgeprägtes BIO-Selbstverständnis. Das heißt, wir stellen Bauernhöfe und bäuerliche Produkte nur dann vor, wenn sie BIO sind. Weshalb? Weil BIO-Höfe einer ‚bodengebundene Produktion‘ verpflichtet sind. Das heißt kurz und bündig: Am Hof können nicht mehr Tiere gehalten werden als die Hofflächen Futter geben. Damit wird einerseits Tierleid ausgeschlossen. Und Futtermitteltransporte um die halbe Welt.

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Die Schule der Alm: wo Arbeit zum Erholungsurlaub wird

Die Idee war neu und simpel: Weshalb sollten nicht naturbegeisterte Urlauber die Möglichkeit haben, unseren Bergbauern bei ihrer harten Arbeit auf Alm und Bergmahd unter die Arme zu greifen? Gesagt, getan. 2020 setzten wir im Valsertal als ‚Schule der Alm‚ unsere Idee schon zum fünften Mal erfolgreich um. Mehr noch. Nebenbei haben wir auch eine neue Art der Erholung kreiert: den sinnstiftenden Urlaub.

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En vogue: Das Suppenhuhn

Wusstet ihr, dass Legehühner nach ihrer eierlegenden Existenz üblicherweise in der Tierkörperverwertung landen? Das muss nicht sein. Und: Suppenhühner sind viel besser als ihr Ruf.

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Als der Mais noch ‚Tirggen‘ hieß

Es ist die kurze Geschichte einer langen Liebe, die sang- und klanglos zu Ende geht: die der Tiroler zum ‚Tirggen‘. Aus dem einstigen Grundnahrungsmittel und Retter in Zeiten drohender Hungersnöte ist ein schnödes, industriell angebautes Tierfutter geworden.

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Vinschgau am Teller, Südtirol im Glas: Das Flurin zu Glurns.

Angenommen, es gäbe eine Gourmet-Landkarte Südtirols. Das mittelalterliche Städtchen Glurns würde in der Kategorie ‚kulinarische Steppe‘ firmieren. Bis jetzt. Denn die Karte muss neu geschrieben werden.

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Ein Jackpot in der Steinzeit

Was da vor einigen Jahren aus dem Dunkel der Vorgeschichte aufgetaucht ist belegt eines mit übergroßer Deutlichkeit: Die Zillertaler sind seit Urzeiten pekuniär und musikalisch hochbegabt.

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Trotz Corona: Haiminger Verkaufstage finden am 10. und 17. Oktober statt

Die heurigen ‚Haiminger Markttage‘ können – coronabedingt – nicht wie üblich als großes Ernte- und Volksfest durchgeführt werden. Aber die Veranstalter haben eine Alternative entwickelt, die gefahrlos umgesetzt werden kann: die Haiminger Verkaufstage. Sie finden am 10. und 17. Oktober zwischen 10 und 17 Uhr quasi ‚dezentral‘ – sprich über ganz Haiming verteilt – statt.

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Marktwochen am BIO-Hof Glatzl in Haiming

Als ich noch Regionalentwickler im Ötztal war ist mir der Glatzl Hans schon aufgefallen. Vor mehr als 30 Jahren schon hatten er und seine Familie auf Bioproduktion gesetzt. Sie wurden deshalb auch von vielen bäuerlichen Standeskollegen milde belächelt – um das einmal nobel auszudrücken. Heute betreiben die Glatzls einen fantastischen Hofladen, gewinnen Goldmedaillen und sind zu einem BIO-Zukunftsmodell herangereift.

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Kunst in Zeiten der Pandemie

Unter den Museen unseres Landes schätze ich ganz besonders ein kleines und überaus feines: das Augustiner-Museum in Rattenberg. Neben außergewöhnlichen gotischen Skulpturen – ich liebe gotische Kunst – beherbergt es noch bis zum Nationalfeiertag eine sehr  sehenswerte Ausstellung Tiroler Künstler_innen.

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Der Alpenblumen-, Alm- und Bergkräutergarten in Schmirn

Wer Schmirn nicht kennt, hat etwas versäumt. Ich muss es zugeben: Bis vor fünf Jahren hatte ich Schmirn immer ‚links’ liegen lassen. Nachdem ich das erste Mal dieses wundervolle Seitental des Nordtiroler Wipptales besucht hatte zieht es mich immer wieder in dieses spektakuläre Hochtal mit den schönsten Talschlüssen Tirols. Ab sofort sorgen weitere Attraktionen dafür, dass ich von Schmirn quasi gar nicht mehr loskomme.

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Ladis – unsere wunderbare rätoromanische Enklave

Die Leser_innen meines Blogs wissen es längst: Ich schwärme für alte Häuser im Engadiner Stil. Wuchtige Mauern, kleine, tief gesetzte Fenster und wunderbare Erker prägen deren Aussehen. Deshalb gehört  Ladis im Oberen Inntal auch zu meinen Lieblingsorten. Dort verspüre ich bei jedem Besuch den Flair jener Zeit, als hier noch rätoromanisch gesprochen worden war.

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Fünf Jahre Schule der Alm

Ich kann es immer noch nicht fassen. Wir haben heuer insgesamt sechs ‚Grundkurse‘ der Schule der Alm im Inneren Valsertal mit insgesamt 60 Teilnehmer_innen abgehalten. Also zwei Kurse mehr als üblich. Wieder mit großem Erfolg. Müßig zu sagen: wir sind erschöpft aber sehr zufrieden.

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Cranachs Millionengemälde im Rucksack gerettet

Schon einmal von Gries im Sulztal gehört? Selbst in Tirol ist dieser kleine Ort in einem Nebental des Ötztales kaum bekannt. Vor 75 Jahren wurde hier unter strengster Geheimhaltung eines der großen Meisterwerke der deutschen Gotik versteckt: Lucas Cranachs Gnadenbild ‚Maria hilf‘.

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