Zwischen Vogelscheuche und Hakenkreuz

Ein soeben erschienenes Buch schildert die Zeit zwischen 1938 und 1945 in einem kleinen Tiroler Dorf aus der Sicht von damals jungen Buben, die im Schnelldurchgang zu Männern werden mussten.

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Land der Architektur-Barbaren

Es reicht. Die Untätigkeit des Landes Nordtirol in Sachen Denkmalschutz ist nicht mehr akzeptabel. Ein offener Brief an Kulturlandesrätin Beate Palfrader.

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Urlaub einmal anders: Zwei Tage mit Bergbauern arbeiten

Es ist ein Urlaub, wie er kein zweites Mal angeboten wird: Inmitten majestätisch aufragender Berge etwas zu tun, was dem Urlaub tiefen Sinn und ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit verleiht.

Eine Frage hat in Zeiten von Corona einige Bedeutung: Wo können wir im kommenden Sommer einen erfüllenden und gleichzeitig kostengünstigen Urlaub verbringen? Die Auszeit soll uns ja wieder zurück ‚in die ‚Vor-Corona-Spur‘ bringen. Soll Erholung in würziger Luft garantieren und auch jenes romantische Gefühl aktivieren, bei dem Glückshormone tätig werden. Genau das bietet das einzigartige Nordtiroler Wipptal.

Obernberg, Bergeralm Lichtsee Weg Tribulaun Rohrsee
Der Rohrsee mit Bergmähdern in Obernberg. Im Hintergrund die monentalen Tribulaun-Berge.
Bergwiesenblumen
Blumenwiesen gibt es nur noch dort zu sehen, wo sie von Bauern gepflegt werden. Sie sind Ausdruck intakter Natur.

Zwei Traumtäler – eine Idylle

Das Obernberg und das Gschnitztal gehören mit Sicherheit zu den schönsten Seitentäler Tirols. Von internationalen Medien wie dem GEO-Magazin werden sie zurecht als Traumtäler bezeichnet. Das Gschnitztal ist sogar eines der österreichischen Bergsteigerdörfer. Beide sind wunderschön, und geradezu ideal dafür, Menschen binnen kürzester Zeit aus dem Alltagstrott zu reißen.

Beide Täler verfügen über ein wahrhaftiges ‚Sehnsuchtspotential‘. Märchenwiesen, lichte Lärchenwälder und saftiggrüne Almen liegen wie hingestreut inmitten spektakulär aufragender Berge. Das Obernberger Tal beherbergt zudem ein smaragdgrün funkelndes Juwel: den Obernberger See. Dazu kommen noch unzählige kleine Bergseen inmitten einer grandiosen Landschaft. 

Obernberger See
Der Obernberger See. Bild: TVB Wipptal, Helena-Beermeister
St.Nikolauskirche Obernberg
Die St.Nikolauskirche in Obernberg vor den mächtigen Bergen des Tribulaun.

Die Idylle kriegt Risse. Verwilderung bedroht das Paradies

‚Verwilderung‘ nennt sich das Damoklesschwert, das drohend über diesen Traumlandschaften hängt. Einige Almen und Märchenlandschaften scheinen ein sichtbares ‚Ablaufdatum‘ zu haben. Der einstige Stolz der Bergbauern, die hoch gelegenen Blumenwiesen, waren jahrhundertelang ob ihres duftenden Bergheus geschätzt worden. Die Bauern betrachten dieses Heu noch heute als eine Art ‚Medizin‘ für jene Tiere, die im Winter krank werden. Und genau diese ‚Bergmähder‘ müssen von den Bauern mehr und mehr aufgegeben werden. Zu arbeits- und kostenintensiv ist die Erhaltung. Viele dieser Mähder werden darüber hinaus nur unzureichend von Wegen erschlossen. Die Konsequenz der Natur: An deren Stelle tritt innerhalb weniger Jahre meist undurchdringliches Strauchwerk. 

Heupille auf Bergmahd in Obernberg
Ein blühendes Bergmahd im Obernbergtal.

Alm und Bergmahd: ein uraltes kulturelles Erbe

Die Folgen sind teils verheerend: immer mehr botanisch einzigartige Wiesen mit ihren unzähligen Pflanzenfamilien, Schmetterlingen, Insekten und seltenen Blumen – teils auf der roten Liste der bedrohten Arten stehend – verschwinden völlig. Die mühsame Arbeit von Generationen von Bergbauern scheint umsonst gewesen zu sein. Und alle schauen zu. Alle?

Nicht die ‚Schule der Alm’. Seit fünf Jahren setzt sich dieser dem Gemeinwohl verpflichtete Tiroler Verein aktiv für die Erhaltung der bereits historischen bäuerlichen Kulturleistungen ein. Und sucht deshalb Freiwillige, die mit anpacken.

Exclusiv in Tirol: Wo Arbeit zur Erholung wird

Das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden zeichnet die Arbeit der Schule der Alm in den vergangenen fünf Jahren aus. In Kooperation mit der Schutzgebietsbetreuung ‚Stubaier Alpen‘, dem Tourismusverband Wipptal und Bergbauern in beiden Tälern ist ein Urlaubsangebot entstanden, das in Tirol seinesgleichen sucht. 

Gschnitztal
Idyllisch und schön: das Gschnitztal. Bild: wipptal.at
Eine Postkartenidylle: die wohl schönste Wallfahrtskirche Tirols hoch über dem Gschnitztal.

Das einmalige Angebot: Wer sich an zwei Tagen seines Urlaubs als ‚Bergbauer auf Zeit‘  betätigt kommt in den Genuss einer unvergesslichen Erfahrung.

Die Schule der Alm weiß es aus Erfahrung: Handwerkliche Arbeit unter freiem Himmel – wie es Bergbauern tagaus tagein praktizieren – ist vor allem für urbane Menschen sinnstiftend. Wenn man kann die Tagesarbeit am Abend auch mit eigenen Augen sehen kann macht das zufrieden und auch ein bißchen stolz. 

Quasi nebenher entsteht das wohlige Gefühl, in einer Gruppe mit Gleichgesinnten an etwas Großem zu arbeiten. Nämlich der Erhaltung der unersetzlichen bergbäuerlichen Kulturleistung namens Alm und Bergmahd.

Steineralm Obernberger Tal
Weitab der Touristenströme: ein kleiner See ob der Steineralm im Obernberger Tal. Bild: wipptal.at

Die Pflege der kleinen Paradiese gewährt auch tiefe Einblicke in die Lebenswelt der hart arbeitenden Bergbauern. Neben den persönlichen Kontakten mit diesen hart arbeitenden Menschen ist es die Landschaft, die Luft, die körperliche Arbeit, von der die Freiwilligen schwärmen. Aber das ist noch nicht alles.

Experten betreuen die arbeitenden Urlauber

Die Betreuung der Arbeitsgruppen ist wahrhaft exklusiv. Die Betreuer_innen sind nämlich ausgebildete Schutzgebiets-Expert_innen, Biolog_innen und Botaniker_innen. Sie beantworten alle Fragen zu Fauna und Flora. Hier kriegt man Informationen, die selbst Google nicht bietet. Ob zu Insekten, Pflanzen, Blüten oder Schmetterlingen. Oder zur Funktion von blühenden Bergwiesen im Zusammenhang mit Wasserspeicherung und Lawinenschutz.

Freiwilligenprojekt im Gschnitztal
Teilnehmer_innen am Freiwilligenprojekt 2020 im Gschnitztal werden von Experten begleitet. Bild: J. Hammer, wipptal.at

Eine Almexkursion als ‚Bonus‘ für die Mitarbeit

Dass während der zwei Tage eine köstliche Jause am Bergmahd aus Produkten des Tales gereicht wird, ist selbstverständlich. Für die Freiwilligen, die uns zwei Tage ihres Urlaubs ’schenken‘, haben wir einen attraktiven ‚Bonus‘ geplant. Nämlich eine eintägige Exkursion zu Helgas Alm ins Valsertal unter der Leitung von ausgewiesenen Fachleuten. Es ist ein Eintauchen in echtes, unverfälschtes Almleben, das uns Helga Hager für einen Tag lang ermöglicht. 

Helgas Alm im Inneren Valsertal: Exkursionsziel des Freiwilligenprojektes der Schule der Alm

Was sind die konkreten Arbeiten?

1. ‚Schwenden‘.

Die größte Bedrohung der Bergwiesen und Almen in beiden Tälern sind einwachsende Fichten, Latschenkiefern und Grünerlen. ‚Schwenden‘ wird jene Tätigkeit genannt, die 2021 auf Almflächen und Bergwiesen im Gschnitz- und Obernbergtal ausgeführt werden um die Weideflächen von einwachsenden Sträuchern zu befreien.

2. Lärchenwälder aufräumen

Ein unverkennbares Symbol beider Täler sind ausgedehnte Lärchenwälder. Lärchen haben eine Eigenschaft, die Bergbauern immer schon geschätzt haben: Sie lassen soviel Sonnenlicht bis zum Boden durch, dass Pflanzen unter den Baumkronen gedeihen können. Deshalb ist hier – im Gegensatz zu reinen Fichtenwäldern – Weidewirtschaft möglich. Hier gilt aber: Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Im Herbst kleiden sich die Lärchen in Gold.
Lärchenwald aufräumen kann sehr viel Spaß machen. Bild: Klaus Auffinger

Viele Lärchenäste brechen im Winter unter der Schneelast ab und fallen zu Boden. Nun muss man noch wissen, dass Kühe kein Gras fressen, das mit Holzstücken durchsetzt ist. Die logische Konsequenz hat hierzulande einen Namen: ‚ramen‘, also‚aufräumen‘ oder ‚zusammenräumen’. Und das erfolgt im Spätfrühling, wenn der Schnee weg und das Gras noch jung ist.

Bergfrühling oder Altweibersommer?

Jetzt bleibt nur noch eine Überlegung offen: Soll der sinnstiftende Urlaub im Frühling oder im Spätsommer stattfinden. Heuer werden insgesamt vier Kurse angeboten: zwei im Bergfrühling und zwei im ‚Altweibersommer‘: 

Gschnitztal 1: Mo, 14.06. – Di, 15.06.2021 (Aufenthalt: 13.06. – 18.06.2021)

Obernberg 1: Mo, 21.06. – Di, 22.06.2021 (Aufenthalt: 20.06. – 25.06.2021)

Gschnitztal 2: Mo, 16.08. – Di, 17.08.2021 (Aufenthalt: 15.08. – 20.08.2021)

Obernberg 2: Mo, 30.08. – Di, 31.08.2021 (Aufenthalt: 29.08. – 03.09.2021) 

Beim Termin 30.08. – Di, 31.08.2021 ist die Übernachtung vom Montag auf Dienstag auf der Alm im Heu vorgesehen – bitte Schlafsack mitnehmen! Für alpine Feinspitze quasi.

Wichtig für Einheimische: Die Termine können mit oder ohne Übernachtung gebucht werden.

Hier könnt ihr buchen und euch anmelden

Der Tourismusverband Wipptal hat es übernommen, die Buchungen entgegenzunehmen. HIER geht’s zur Website.

Ein Requiem für unsere Gletscher

‚Alpengletscher. Eine Hommage‘. Ein Prachtband des Tyrolia-Verlages, der in der Bibliothek von Berg- und Naturfreunden keinesfalls fehlen sollte. 

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Die Schule der Alm: wo Arbeit zum Erholungsurlaub wird

Die Idee war neu und simpel: Weshalb sollten nicht naturbegeisterte Urlauber die Möglichkeit haben, unseren Bergbauern bei ihrer harten Arbeit auf Alm und Bergmahd unter die Arme zu greifen? Gesagt, getan. 2020 setzten wir im Valsertal als ‚Schule der Alm‚ unsere Idee schon zum fünften Mal erfolgreich um. Mehr noch. Nebenbei haben wir auch eine neue Art der Erholung kreiert: den sinnstiftenden Urlaub.

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Fünf Jahre Schule der Alm

Ich kann es immer noch nicht fassen. Wir haben heuer insgesamt sechs ‚Grundkurse‘ der Schule der Alm im Inneren Valsertal mit insgesamt 60 Teilnehmer_innen abgehalten. Also zwei Kurse mehr als üblich. Wieder mit großem Erfolg. Müßig zu sagen: wir sind erschöpft aber sehr zufrieden.

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Cranachs Millionengemälde im Rucksack gerettet

Schon einmal von Gries im Sulztal gehört? Selbst in Tirol ist dieser kleine Ort in einem Nebental des Ötztales kaum bekannt. Vor 75 Jahren wurde hier unter strengster Geheimhaltung eines der großen Meisterwerke der deutschen Gotik versteckt: Lucas Cranachs Gnadenbild ‚Maria hilf‘.

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Der Geo-Dome aus Stilfs

Dies ist eine Geschichte, die mich von der ersten Sekunde an faszinierte. Ein ‚kleiner‘ Tischler aus Stilfs wird gefragt, ob er ein futuristisches Gewächshaus aus Holz fertigen kann. Während all seine Berufskollegen ablehnen nimmt er die Konstruktion als Herausforderung an. Er hat sich damit ein neues, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld erschlossen: das der „Geo-Domes“.

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BIO-Freilandeier vom Steilhang

Ein Besuch auf dem BIO-„Psegghof“ in Tschenglsberg hat mich tief beeindruckt. Weshalb eigentlich? Das hat sehr viel mit Innovation, Tierschutz und noch mehr mit Leidenschaft zu tun. 

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„Frühlingskind“: Ehrliche Naturkosmetik aus Tirol

„Alles was ein Mann schöner is’ wie ein Aff’ is ein Luxus.“ Diese Weisheit der „Tante Jolesch“ in Friedrich Thorbergs Anekdotensammlung hat mir zeitlebens als Richtschnur gedient. Bis jetzt. Weshalb ich mich urplötzlich für Kosmetik zu interessieren beginne, scheint auf den ersten Blick rätselhaft. Aber ich kann es erklären: Bei diesen Produkten zur Körper- oder Schönheitspflege tut sich einiges. Vor allem in Tirol geht’s in die richtige Richtung.

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Geschenktipps für die letzte Sekunde: Bücher über Tirol

Wie jedes Jahr: unsere Geschenktipps. Hier stelle ich Bücher vor, in denen Tirol auf vielfältige Weise behandelt wird. Und wie immer: diese Empfehlungen können nicht gekauft werden. Denn sie kosten nichts. Weil ich Tirol über alles schätze.

Meine große Bitte: bestellt BITTE NICHT BEI AMAZON. Dieser Gierkonzern bezahlt weder Steuern noch seinen Mitarbeiter_innen faire Löhne, von denen diese leben könnten. Unsere Bestell-Links führen daher meist zu den Verlags-Onlineplattformen. Und wenn ein Buch nur über Amazon erhältlich wäre – bitte bestellt es in der Buchhandlung eurer Wahl. Übrigens: Die Zusendung der Bücher von Verlagsplattformen aus erfolgt normalerweise genauso schnell wie bei den amerikanischen Gierhälsen. Das Titelbild meines Blogs stammt aus dem Bildband „Frauen“ von Erika Hubitschek.

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Können, Schönheit, Leidenschaft: Handwerk in Tirol

Mit ihrem Buch „Handwerk in Tirol“ legen Susanne Gurschler (Text) und Kary Wilhelm (Bilder) eine opulent gestaltete Liebeserklärung an unsere Tiroler Meisterbetriebe vor.

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Mystische Bergspitzen

Wir alle kennen makellos ‚dreieckige‘ Bergspitzen. Ich behaupte: die Schönsten unter ihnen waren für prähistorische Religionen und Kulte von ganz besonderer Bedeutung.

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Eine Stadtbibliothek als Kultur-Wohnzimmer

Selten war ich so begeistert von einer öffentliche Einrichtung wie von der neuen Innsbrucker Stadtbibliothek. Da wartet ein wunderbares Kultur-Wohnzimmer auf zwei Etagen auf Leseratten, Bildungsbeflissene und Studenten. Eine Eloge.

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Der BIO-Sockerhof der Anna Folie in Mals

Eine junge Frau beweist eindrucksvoll, dass Garten- und Ackerbau ohne Maschinen und sogenannte „Pflanzenschutzmittel“ bemerkenswerte Erträge abwerfen kann. Wenn man weiß, wie es geht. Ihr BIO-zertifizierter „Sockerhof“ liegt quasi mitten im pestizidfreien Mals.

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Die Brillenmacher von der Riesengasse

Viele von uns kennen das alteingesessene Optiker-Geschäft Renate Hopffer in der Innsbrucker Riesengasse. Ist ja nicht zu übersehen. Kaum jemand ahnt allerdings, dass sich hinter der Fassade des mittelalterlichen Hauses mit der Nummer 5 eine beeindruckende High-Tech Manufaktur verbirgt. 

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Die Kunststraße Imst: Ein Genuss für Augen und Ohren

Zu meiner Schande muss ich gestehen: ich hatte mir die Kunststraße Imst noch nie so richtig zu Gemüte geführt. Ein Versäumnis, das ich kürzlich korrigiert habe. Und so verschaffte ich mir bei einem Spaziergang durch die Bezirksstadt eine Art Überblick über das Schaffen vor allem Tiroler Künstlerinnen und Künstler.

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Ein Museum für Gotik-Fans: Das Augustinermuseum in Rattenberg

Rattenberg ist für mich immer einen Besuch wert. Ich liebe die mittelalterliche Stimmung in den engen Gassen, die wunderschönen Renaissance-Häuser, die gotischen Erker. Und seit kurzem auch ein Museum, das man so in einer Kleinstadt à la Rattenberg kaum erwartet: das Augustinermuseum.

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Der Weg ins Paradies: Von Hintertux nach Mauern

Dass die Toten im Hochmittelalter von Hintertux im Zillertal bis nach Steinach am Brenner getragen werden mussten klingt krass in unseren Ohren. Leichenzüge über Pässe und Jöcher waren aber im Tirol des Mittelalters keine Seltenheit. Im konkreten Fall mussten die Hinterbliebenen ihre Toten knapp 27 km weit transportieren und 936 m Aufstieg sowie 1.323 m Abstieg hinter sich bringen. Ich bin den Leichenzügen 600 Jahre danach auf ihrer Originalstrecke gefolgt.

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St. Nikolaus: ein Kirchlein feiert das Leben

Es gibt Plätze in Tirol, an denen man sich wohltuend entrückt, bisweilen sogar erhaben fühlt. Einer dieser Orte liegt am Eingang des Osttiroler Virgentales.

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Auf den Spuren von Rätern und Römern

Wer vom Pillersattel nach Landeck wandert spaziert gleichzeitig durch die Vorzeit Tirols.

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Die Magdalenenkapelle im Halltal

Eine Wanderung führt mich in jenes Tal, das im Mittelalter den Reichtum einer ganzen Stadt begründet hatte: das Halltal.

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Das Christkind wohnt in Brixlegg

Früher hat man Kindern erzählt, man ginge „das Christkind stören“, wenn man auf Geschenks-Einkaufstour ging. Wo es damals wohnte, war im Gegensatz zu heute lange nicht bekannt. Nun hat es einen festen Wohnsitz, nämlich in Brixlegg.

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„Abgegangen ist uns nichts, da wir ja nicht wussten, dass es auch anders sein kann.“

„Frauen“ – „Women“ heißt ein eben erschienener Bildband mit Fotografien von Erika Hubatschek. Es sind Porträts von Frauen, deren Leben hart und entbehrungsreich war. Bilder von Bergbäuerinnen aus einer gar nicht so fernen Zeit. 

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Durch’s Wilde-Kaiser-Tal

Die atemberaubenden Leserinnen und geistreichen Leser meines Blogs ahnen es schon länger: ich habe mich dem wunderschönen Land Tirol mit Haut und Haar verschrieben. Mit einer kleinen Einschränkung: den Touristenrummel mag ich gar nicht. Ich mache meine Erkundungen deshalb immer weitab der lärmenden Tourismushochburgen, Schnapsbuden und Pseudo-Almen. Wie kürzlich, als ich 2 Tage lang durch das Kaisertal zum Stripsenjochhaus und weiter nach Kirchdorf in Tirol spazierte. 

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Der archaische Zug der Schafe: die Transhumanz

In der ersten Junihälfte wandern die Südtiroler Bauern jedes Jahr mit ihren Schafen auf die Hochweiden im Hinteren Ötztal. Ein Ereignis, das man einmal im Leben gesehen haben sollte. 

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Archaeo-Park Schnalstal: Ein Denkmal für den Eismann

Kürzlich habe ich erstmals den archaeo-Park im Schnalstal besucht. Und mit großer Freude festgestellt, dass der Park ein  überaus seriöses, hochinteressantes und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Freiluftmuseum ist. Ganz im Gegensatz zum prähistorischen Hollywood-‚Ötzidorf‘ in Umhausen. Weshalb gerade ich diesen Unterschied betone? Hier die Erklärung.

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Der völlig andere Urlaub im Valsertal

Die Malediven? Mallorca? Oder gar die Kanaren? Viele Menschen sehnen sich nach mehr als nur Meer. Und wollen auch im Urlaub etwas Gutes tun. Das ist in der Schule der Alm im Valsertal möglich.

Im Wipptal-Blog beschreibe ich die Möglichkeiten. Und lade Euch ein, entweder an einem der Grundkurse oder an den diversen Freiwilligenprojekten teil zu nehmen.

Hier geht’s zum Blog: https://goo.gl/h9vJKR

Weben erleben in Igls

Dass ich alte Handwerkskunst über alles schätze habe ich in diesem Blog noch nie verhehlt. Und trotzdem erlebe ich immer wieder Überraschungen.

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Über Gletscher und Grenzen

In der Bozner Edition RAETIA ist soeben ein Bildband erschienen, der in keinem ‚echten‘ Tiroler Haushalt fehlen sollte. 

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