Lassen wir uns im Stubai das Wasser abgraben? Jetzt geht’s um die Wurscht!

Es hängt jetzt von uns allen ab, ob sich die TIWAG im Stubai die letzten noch frei fließenden Gebirgsbäche unter den Nagel reißen kann oder nicht.

TIWAG, ÖVP und Tiroler Grüne verstehen nur eine Sprache: wenn wir als Bürger aufstehen und den Naturzerstörer_innen in den Arm fallen.

Am kommenden Freitag, 5. Juni 2015 beginnen Naturschützer mit ihrem konkreten Widerstand gegen die geplante Zerstörung eines weiteren wunderbaren Teils von Tirol. Die letzte wild tosenden Gletscherbäche im Stubai sollen der Stromproduktion geopfert weerden. Und das, obwohl wir in Tirol einen gewaltigen Strom-Produktionsüberschuss aufweisen. Die Bürgerinitiative „Wilde Wasser“ wird gemeinsam mit den Paddlern am Kampler See ab 17 Uhr ‚auf die Barrikaden‘ steigen.

Es klingt weit hergeholt, stimmt aber leider Gottes: Wir müssen die Natur unserer Heimat gegen TIWAG, ÖVP und Tiroler Grüne verteidigen!

Wollen wir, dass die Ruetz zu einem mickrigen Rinnsal wird? Wenn es der TIWAG gelingt, uns die letzten Flüsse abzugraben, fließt die Ruetz an dieser Stelle mit maximal der halben Wassermenge, wie sie auf dem Foto sichtbar ist.
Wollen wir, dass die Ruetz zu einem mickrigen Rinnsal wird? Wenn es der TIWAG gelingt, uns die letzten Flüsse abzugraben, fließt die Ruetz an dieser Stelle mit maximal der halben Wassermenge, wie sie auf dem Foto sichtbar ist.

Die Bürgerinitiative und die Paddler laden alle Tiroler_innen ein, sich gegen diese sinnlose, überflüssige und zerstörerische Ausbeutung der letzten frei fließenden Gletscherbäche  zu wehren.

Kommt nach Neustift zum Kampler See und zeigt den Großkopferten im Landhaus und der TIWAG, dass ihr nicht mehr bereit seid, unsinnige Projekte zu akzeptieren.

Das detaillierte Programm gibt’s hier: http://stubaiwasser.at/

 

Veranstaltung

 So erreicht ihr von Innsbruck weg am kommenden Freitag, 5. Juni 2015 den Kampler See mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Abfahrten von Innsbruck, Hauptbahnhof: 14:05, 14:35, 15:05, 15:50, 16:05, 16:50.

Rückfahrten vom Kampler See: 19:35, 20:35, 21:35

4 Gedanken zu “Lassen wir uns im Stubai das Wasser abgraben? Jetzt geht’s um die Wurscht!

  1. Hat dies auf dtklose rebloggt und kommentierte:
    Ein Jeder, der gegen den Brückenschlag auf die Barrikaden ging, muss beim Widerstand gegen das Abgraben des Stubaier Wassers mindestens drei Freunde mitbringen. Mindestens. Denn hier geht es um wirklich unwiederbringliche Natur. Wasser weg? Wasserrechte weg! Auf Nimmerwiedersehen. Klagen, wenn gewünscht, sind dann in Boston einzubringen (Cross Border Investoren) mit mehr als zweifelhaften Erfolgsaussichten oder vielleicht tut man sich dann kolportierter Weise mit einem privaten Schiedsgericht – drei Anwälte – im Rahmen von TTIP leichter? Tiroler Politiker, die den Ausverkauf unseres Landes auf die Spitze treiben? Haben wir! Schwarz-Grün heißt die neue Seilschaft.

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