Drehen wir doch den TIWAG-Strom ab!

Wer verhindern will, dass die TIWAG unsere Gletscherbäche so wie diesen einfach verschwinden lässt, sollte sich dringend überlegen, die TIWAG vor die Tür zu setzen und Ökostrom zu beziehen. © Luis Töchterle
Wir wollen nicht, dass die TIWAG weitere sechs Gebirgsbäche im Stubai und im Ötztal auf diese Art verschwinden lässt. Deshalb sollten wir den TIWAG-Strom abmelden und Ökostrom beziehen. © Luis Töchterle

Die unglaubliche Gier der TIWAG, unterstützt von den bekannt eilfertigen und dienstbeflissenen Vasallen aus ÖVP, SPÖ und „Tiroler TIWAG-Grünen“ stößt nun auf konkreten Widerstand. Die echten, unbestechlichen Umweltschützer_innen rufen dazu auf, den TIWAG-Stromanschluss zu künden und auf echte Ökostrom-Anbieter umzusteigen. Das ist jetzt – gottseidank – sehr einfach.

Die Umweltschützer_innen haben die Schnauze voll. Auf Stubaiwasser.at formiert sich der Widerstand ganz konkret. Diese Website wird vor allem von Wassersportlern betrieben, die befürchten müssen dass ihnen die TIWAG das Wasser klaut.

Dieses Bild werden die Innsbrucker_innen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren sehr oft vor Augen haben: eine ausgerocknete Sillschlucht. Weder für die Innsbrucker Grünen noch für die Tiroler Grünen offenbar ein Problem. Denn das Entscheidungsgremium der Tiroler Grünen stimmte zu 100 Prozent (!) für die Ableitung der letzten Gletscherbäche im Ruhegebiet Stubaier Alpen. Damit die TIWAG noch mehr von jener Energie erzeugen kann, die wir in Tirol ganz sicher nicht brauchen: elektrischen Strom.
Dieses Bild werden die Innsbrucker_innen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren sehr oft vor Augen haben: eine ausgerocknete Sillschlucht. Weder für die Innsbrucker Grünen noch für die „Tiroler TIWAG-Grünen“ offenbar ein Problem. Denn das Entscheidungsgremium der „Tiroler TIWAG-Grünen“ stimmte zu 100 Prozent (!) für die Ableitung der letzten Gletscherbäche im Ruhegebiet Stubaier Alpen. Damit die TIWAG noch mehr von jener Energie erzeugen kann, die wir in Tirol ganz sicher nicht brauchen: elektrischen Strom.

Es ist vor allem eine dreiste Lüge der TIWAG, die den Umweltschützer_innen massiv aufstößt. Dass nämlich in Tirol eine ‚Energiewende‘ geplant sei. TIWAG-Chef Bruno Wallnöfer verstieg sich vollmundig gar in den Ausdruck ‚ökologische Energiewende‘. Aber der Mann kann schon seit längerem nicht mehr ernst genommen werden.

Da die Mär von einer Energiewende von den Tiroler_innen ganz und gar nicht geglaubt wird, müssen nun verschiedene Vasallen der TIWAG in den Ring. In System-Medien wie der TT sollen sie den Eindruck erwecken, Tirol stünde kurz vor dem Zusammenbruch. Und wenn nicht auch noch die letzten Bäche verbaut und deren Wasser zur Stromproduktion mißbraucht würden, ginge das Land gänzlich vor die Hunde.

Da bittet man ganz gerne auch den Mann für’s Grobe vor den Vorhang: er ist es, der den Teufel an die Wand malen soll. Sein Name: Franz Hörl. Der ÖVP-Multifunktionär und Hans-Dampf-in-allen-Gassen aus Gerlos durfte dann auch sein Mütchen in der TT kühlen . Was der gute Mann aber ganz sicher nicht beabsichtigte: Inzwischen lacht Tirol über seinen ganz und gar blöd- um nicht zu sagen schwachsinnigen Gastkommentar in der TT. Als wenn die Veröffentlichung nicht schon heftiges Schenkelklopfen verursacht hätte präsentiert Hörl den Erguss jetzt auch noch stolz auf seiner Facebook-Seite.

Hörl sieht gar Wohlstand und Entwicklung Tirols infrage gestellt, wenn nicht noch mehr überflüssiger und überschüssiger Strom erzeugt werde. Er erblödet sich nicht, von Geisterdörfern und dem Raub der Existenzgrundlagen der ach so armen Talbevölkerung zu faseln. Aber gottseidank: er hat die Räuber ratz-fatz dingfest gemacht. Es sind die städtisch-grün geführten Umweltpopulisten, die dem armen Bergvolk an den Kragen wollen. Die ‚“Tiroler TIWAG-Grünen“ kann er damit ganz offenbar nicht gemeint haben. Denn die betreiben den Raubbau an den Gletscherbächen seit geraumer Zeit ganz aktiv mit.

Weshalb melden Umweltschützer den Strom bei der TIWAG ab?

Die Tiroler_innen können sehr zu ihrem Leidwesen nur indirekt mitbestimmen, was die TIWAG in diesem Land alles anstellt. Denn es ist die 40-Prozent-ÖVP, die mit teils abgehalfterten Politikern die Strategie in der TIWA zu 100 Prozent bestimmt. Die, so ganz nebenbei auch noch rauschende Gelage auf unsere Kosten feiern, wie es Markus Wilhelm auf seiner dietiwag.org so eindrucksvoll belegt.

Auch diesen Bach will die unsägliche Koalition TIWAG-ÖVP-TIROLER GRÜNE ableiten. Und das alles zum Wohle US-amerikanischer Hyperkapitalisten. Unfassbar!
Wie können wir uns gegen den brutalsten Anschlag auf die Tiroler Natur in den letzten 30 Jahren (WWF, Greenpeace, Ökolbüro, Freda Meissner-Blau und viele andere mehr) wehren? Indem wir keinen Strom mehr von der TIWAG beziehen.

Es ist ganz einfach, der TIWAG die Tür zu weisen!

Wie können wir uns gegen die krankhaften Auswüchse der TIWAG wehren? Indem sie den Stromlieferanten wechseln und die TIWAG aus ihrer Wohnung oder ihrem Haus verweisen. Nichts einfacher als die TIWAG hinauszuschmeißen und echte und ehrliche Ökostrom-Lieferanten hereinzuholen.

Zur Ummeldung benötigt ihr nur drei Daten:

– Die genaue Anlagenadresse
– Zählpunktsbezeichnung
– den Vorjahresverbrauch

Alles weitere entnehmt bitte der Anleitung, wie sie in stubaiwasser.at geschildert wird.

Zeigen wir doch der TIWAG und den mit ihr verhaberten Politiker_innen von ÖVP, SPÖ und den „Tiroler TIWAG-Grünen“ wo Bartle den Most holt!

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